
Stephan, Sohn des Marinus, stammte aus einer vornehmen römischen Familie, die der Kirche zwei weitere Päpste schenkte. Hadrian I. und Leo III. hatten ihn als jungen Mann gefördert, und Leo weihte ihn zum Diakon. Er wurde unmittelbar nach Leos Tod gewählt und geweiht und regierte nur sieben Monate.
Er ließ die Römer dem Kaiser Ludwig dem Frommen Treue schwören, reiste dann ins Frankenreich und krönte ihn dort, wodurch er den Bund zwischen den Franken und dem Papsttum erneuerte. Auf dem Heimweg brachte er Menschen zurück, die unter Leo III. verbannt worden waren. Er wird sowohl als Stephan IV. als auch als Stephan V. gezählt.